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Um so kreativer man den eigenen Messestand gestaltet, um so mehr Besucher werden diesen besuchen. Im Vorfeld sollte man sich fragen, um welche Messe handelt es sich überhaupt? Kommen viele Familien vorbei? Geschäftsleute oder ganz gemischtes Publikum. Eine Messe ist eine Werbeveranstaltung der besonderen Art. Nur wer hier glänzt, wird Aufmerksamkeit bekommen. Es macht wenig Sinn, wenn man auf seinen 2 m² bloß einen Prospektständer aufstellt. Ein wenig mehr Aktion kann auf jeden Fall nicht schaden. Bei einer Familienmesse bietet man am besten etwas für Kinder an. Zum Beispiel: Kinder schminken, Malen, Computerspiel etc. Das lenkt die Kinder ab und man kann mit den Erwachsenen besser kommunizieren. Freilich kommt es immer darauf an, um welches Produkt es sich handelt. Auf einem typischen Messestand sollten folgende Dinge auf keinen Fall fehlen: Ein Verkaufspult, Prospektständer, eine Werbefahne oder Jack in the Box, ein Zelt, worin alles aufgebaut wird und ein kleiner Bereich, wo man alles verstauen kann. Vorteilhaft sind auch Stühle, wo sich Besucher ausruhen können. So kommt man wieder ins Gespräch und vielleicht hat man einen Kunden mehr. Der ganze Stand soll die Firma repräsentieren. Das eigene Logo sollte auf jeden Fall zu sehen sein. Sowohl am Zelt wie auch auf den Luftballons. Auch wenn sich keiner informiert, der Slogan und das Logo bleiben in Erinnerung. Das Auge isst bekanntlich mit. Werbung wird immer durch verschiedene Sinnesorgane aufgenommen. Deswegen darf man sich auf einer Messe niemals verstecken. Um so präsenter man sich zeigt, um so mehr Wirkung hat die ganze Werbung. 

 

Hat man das erste Mal einen Messestand, ist die Aufregung natürlich groß. Man denkt gleich an die vielen Menschen, die an dem Stand vorbei kommen. Die Luftballons sind bestellt und die Prospekte liegen druckfrisch im Büro. Das sind dinge, die auf Messen gang und gäbe sind. Doch darf man auch die Kleinigkeiten nicht vergessen. Produkte, die sehr wichtig sind, dass die Messe überhaupt läuft. Man hat zwar die Prospekte bestellt. Doch wo legt man diese auf? Für solch einen Zweck gibt es Prospektständer, die man auch im Vorfeld bestellen sollte. Nicht erst am Tag der Messer selbst. Neben dem Werbematerial selbst, sollte man sich auch um die Werbedamen kümmern. Tragen alle Mitarbeiter ihre Namenschilder? Sind alle richtig angezogen und gepflegt? An solche Dinge muss man auch denken. Es macht keinen Sinn, wenn man alle Mitarbeiter erst kurz nach 11 zu sich bestellt. Alle sollten bereits vor der Eröffnung da sein. So hat man mehr Zeit für eine Schulung und kann alles in Ruhe erklären. Hat man überhaupt keine Messeerfahrung, ist es natürlich schwer, abzuschätzen, wie viel Material man benötigt. Wie heißt es so schön. Besser mehr als zu wenig. Am besten ist, man lädt das ganze Auto voll mit Prospekten und Goodies. Verteilt man sie nicht alle, kann man sie später wieder verwenden. Messen laufen bekanntlich ein paar Tage. Merkt man am ersten Tag schon, das Material zu Ende geht, sofort Neues besorgen oder bestellen. In dringenden Fällen wird man es noch bekommen. Vorraus planen ist bei einer Messe das A und O. Sonst funktioniert gar nichts und man hat am Ende eine Menge Geld um sonst bezahlt. 

Möchte man das erste Mal an einer Messe teilnehmen, sollte man ein paar Dinge beachten. Allen voran, darf man nicht zu spät mit der Planung anfangen. Meldet man sich bei einer Messe an, sollte eigentlich schon das ganze Konzept ausgereift sein. Die Standgröße muss feststehen. Schließlich möchte man einen bestimmten Standplatz mieten. Wer nicht weiß, wie groß dieser sein soll, wird auch keinen bekommen. Klein anfangen heißt die Devise. Ist es wirklich die erste Messe, die man als Aussteller besucht, sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Man muss die ganze Zeit den Überblick bewahren. Bei einem großen Stand ist das gar nicht so einfach. Besser ist es, man fängt im ersten Jahr mit ein paar Quadratmeter an und steigert sich Jahr zu Jahr. Bei einem großen Stand ist die Gefahr, dass zu viele Menschen sich informieren möchten. Hierzu braucht man wieder mehr Personal. Was auch wieder Geld kostet. Das zahlt sich freilich nicht aus. Außerdem muss man so viele Kleinigkeiten beachten, an die man im Vorfeld gar nicht denkt. Ist genug Material vorhanden? Hat man sich auch wirklich um alle Genehmigungen gekümmert? Sind die Mitarbeiter geschult? Als Messerveranstalter muss man eine harte Aufgabe übernehmen. Das erste Mal ist das wirklich kein Zuckerschlecken. Deswegen, den Standplatz besser klein halten, dafür im nächsten Jahr so richtig durchstarten. Im Vorfeld ist es wichtig, dass man sich genug Checklisten macht. Was alles zu erledigen ist. Am Tag der Messe, vor der Messe und danach. Hat man so eine Liste, geht alles wie von selbst. Ohne, wird man im Chaos landen. 

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